Selbst wenn der allgemeine Arbeitsmarkt zu schwächeln beginnt, ist in den wirtschafts- und steuerberatenden Berufen davon selten etwas zu spüren. So ist es auch beim gegenwärtig einsetzenden Abschwung wieder.
In der Arbeitsmarktstatistik ragt Nürnberg nicht gerade positiv heraus. Mit einer Arbeitslosenquote von fast 5 % zum 31.12.2011 befindet sich Nürnberg in Bayern auf den hintersten Rängen.
Jobs in Nürnberg sind also stärker umkämpft als im sonstigen süddeutschen Raum. Dennoch ist bei Steuerberatern stets ein gehobener Personalbedarf festzustellen. Dies dürfte zum einen daran liegen, dass die Tätigkeit des Steuerberater weniger von konjunkurellen Faktoren beeinflusst wird und zum anderen daran, dass in den steuerberatenden Berufen ausgebildete Personen gerne auch in der Industrie und im Handel gesehen sind, sei es als Buchhaltungskraft oder in der eigenen Steuerabteilung.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Steuerberater im Großraum Nürnberg einen positiven Beitrag zur Arbeitsmarktstatistik leisten.